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Der MedAT in Österreich

MedAT

MedAT

Für österreichische Studenten ist es vor Studienbeginn notwendig, einen Eignungstest abzulegen. Die Medizinstudienplätze werden also nicht, wie in Deutschland, nach der Abiturdurchschnittsnote vergeben, sondern nach besonderer Eignung, die aus den Ergebnissen des MedAT hervorgeht. 75 % der Studienplätze der Medizin werden in Österreich an Österreicher vergeben – hier tritt die sogenannte Österreicherquote in Kraft. Darüber hinaus gehen 20% der Plätze an andere EU-Bürger und 5% der Plätze an Bewerber außerhalb der EU.

Der MedAT ist ein gemeinsames Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck sowie der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler-Universität Linz für die Studienprogramme Human- und Zahnmedizin. Die Tests finden an allen österreichischen Medizinfakultäten gleichzeitig statt, Bewerber müssen also bereits vor dem Test die Wunschuniversität festlegen. Insgesamt werden an den vier Universitäten 1416 Humanmedizin- und 144 Zahnmedizin-Studienplätze vergeben.

Ablauf der Teilnahme am MedAT

Für die Teilnahme am MedAT gibt es einen klaren Ablaufplan. Zunächst müssen sich interessierte Bewerber zwischen dem 02.03. und 31.03. für den Test an der Wunschuniversität online anmelden. Ebenfalls in diesem Zeitraum muss eine Kostenbeteiligung in Höhe von 110 € an die Universität gezahlt werden. Der Aufnahmetest findet dann schließlich am 3. Juli für die Medizinischen Universitäten Wien, Graz, Innsbruck und Medizinische Fakultät der Johannes Kepler-Universität Linz gleichzeitig statt.

Für die Testvorbereitung empfehlen sich die Unterlagen, die online im virtuellen medizinischen Campus von der medizinischen Universität in Graz zur Verfügung gestellt wird. Nach einer kostenfreien Registrierung sind dann alle Unterlagen einsehbar: https://vmc.medunigraz.at/add-on/login/index.php

Aufbau des MedAT Humanmedizin

Der Aufnahmetest in Humanmedizin besteht aus insgesamt 4 Teilen. Neben einem Basiskenntnistest für Medizinische Studiengänge werden ebenfalls das Textverständnis, die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das soziale Entscheiden der Bewerber geprüft. Im Basiskenntnistest für Medizinische Studiengänge wird in einem Multiple-Choice-Test das Wissen in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Mathematik abgefragt. Ebenfalls mithilfe von Multiple-Choice werden die Lesekompetenz und das Verständnis von Texten überprüft.

Der Test zu kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten besteht aus den fünf Teilgruppen Zahlenfolgen, Gedächtnis & Merkfähigkeit, Figuren zusammensetzen, Wortflüssigkeit sowie Implikationen erkennen. Auch hier wird im Multiple-Choice-Verfahren getestet. Beim sozialen Entscheiden wird schließlich die Eigenschaft geprüft, Entscheidungen in sozialen Kontexten hinsichtlich ihrer Bedeutung zu priorisieren.

Ergebnisse des MedAT-Test

Die Ergebnisse des Tests werden Anfang August mitgeteilt. Innerhalb einer Aufgabe werden richtige Antworten mit einem Punkt und falsche Antworten mit null Punkten verrechnet. In den verschiedenen Testteilen werden die erzielten Punkte addiert und durch die Zahl der Testaufgaben dividiert; das Ergebnis ist dann dementsprechend der Anteil richtig gelöster Aufgaben pro Testteil.

Für die spätere Rangfolge der Kandidaten werden die einzelnen Testteile noch verschieden stark gewichtet. Dabei fällt der Basiskenntnistest für Medizinische Studiengänge genauso mit 40 % ins Gewicht wie der Test für kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten. Mit jeweils 10 % fließt darüber hinaus noch das Ergebnis der Tests soziales Entscheiden sowie Textverständnis mit ein.

Schlechter MedAT – was nun?

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Medizinstudium in Bulgarien

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Zum Weiterlesen

  • Die vier staatlichen Hochschulen in Wien, Graz, Linz und Innsbruck, an denen man in Österreich ein Medizinstudium machen kann, sowie allgemeine Informationen zum Studienablauf haben wir hier in einem Beitrag zusammengestellt: Medizinische Unis in Österreich.
  • Und wer grundsätzlich mehr zum Curriculum in Österreich erfahren möchte, dem sei unsere Infografik „Das Medizinstudium in Österreich“ empfohlen. Hier geht es vor allem um die Gliederung des Medizinstudiums, die verschiedenen Abschnitte und die zu bestehenden Prüfungen.