Wo kann man in Deutschland Medizin studieren?
Karte mit allen staatlichen und privaten medizinische Universitäten in Deutschland (Stand März 2026)
RWTH Aachen
RWTH Aachen (W)
Charité Berlin
Charité Berlin (W/S)
Ruhr-Universität Bochum
Ruhr-Universität Bochum (W)
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (W)
Technische Universität Dresden
Technische Universität Dresden (W)
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (W)
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (W/S)
Universität Duisburg-Essen
Universität Duisburg-Essen (W)
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main (W)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (W)
Justus-Liebig-Universität Gießen
Justus-Liebig-Universität Gießen (W/S)
Georg-August-Universität Göttingen
Georg-August-Universität Göttingen (W/S)
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (W)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (W)
Universität Hamburg
Universität Hamburg (W)
Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Hochschule Hannover (W)
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (W)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena (W)
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Christian-Albrechts-Universität Kiel (W)
Universität Köln
Universität Köln (W/S)
Universität Leipzig
Universität Leipzig (W)
Universität Lübeck
Universität Lübeck (W)
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (W)
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (W/S)
Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg Mannheim
Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg Mannheim (W)
Philipps-Universität Marburg
Philipps-Universität Marburg (W)
Ludwig-Maximilians-Universität München & TU München
Ludwig-Maximilians-Universität München (W)
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Westfälische Wilhelms-Universität Münster (W/S)
Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg (W)
Universität Regensburg
Universität Regensburg (W)
Universität Rostock
Universität Rostock (W)
Universität des Saarlandes Homburg
Universität des Saarlandes Homburg (W)
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Eberhard-Karls-Universität Tübingen (W/S)
Universität Ulm
Universität Ulm (W)
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Universität Witten/Herdecke (privat)
Universität Witten/Herdecke (W/S) - private Uni
Medizinische Hochschule Brandenburg (privat)
Medizinische Hochschule Brandenburg (S) - private Uni
Paracelsus-Universität Standort Nürnberg (privat)
Paracelsus-Universität Standort Nürnberg (W) - private Uni
Kassel School of Medicine (privat)
Universität Augsburg (W) - Modellstudiengang
Studienorte für Humanmedizin in Deutschland
Die Auswahl ist sehr groß: Derzeit kann man Humanmedizin an 40 staatlichen Hochschulen sowie an sechs privaten Hochschulen innerhalb Deutschlands studieren. Damit sind alle Regionen abgedeckt. Der Studienbeginn ist, je nach Universität, zum Wintersemester (W), zum Sommersemester (S) oder zu beiden Semestern (W/S) möglich. 2024 standen an den staatlichen Universitäten zum Sommersemester und zum Wintersemester insgesamt 12.025 Studienplätze für Studienanfänger zur Verfügung (zum Vergleich: 2008 waren es nur 10.050), hinzu kommt noch eine überschaubare Anzahl von Studienplätzen an privaten Universitäten.
Staatliche Medizinische Unis in Deutschland
- RWTH Aachen (W)
- Universität Augsburg (W) - Modellstudiengang
- Medical School Berlin - MSB (W/S)
- Humboldt-Universität zu Berlin (W/S)
- Universität Bielefeld (W)
- Ruhr-Universität Bochum (W)
- Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (W)
- Technische Universität Dresden (W)
- Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (W)
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (W/S)
- Universität Duisburg-Essen (W)
- Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main (W)
- Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (W)
- Justus-Liebig-Universität Gießen (W/S)
- Georg-August-Universität Göttingen (W/S)
- Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (W)
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (W)
- Universität Hamburg (W)
- Medizinische Hochschule Hannover (W)
- Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (W)
- Universität des Saarlandes Homburg (W)
- Friedrich-Schiller-Universität Jena (W)
- Christian-Albrechts-Universität Kiel (W)
- Universität Köln (W/S) - Modellstudiengang
- Universität Leipzig (W)
- Universität Lübeck (W)
- Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (W)
- Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg (W) - Modellstudiengang
- Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (W/S)
- Philipps-Universität Marburg (W)
- Ludwig-Maximilians-Universität München (W)
- Technische Universität München (W)
- Westfälische Wilhelms-Universität Münster (W/S)
- Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg (W)
- Universität Regensburg (W)
- Universität Rostock (W)
- Eberhard-Karls-Universität Tübingen (W/S)
- Universität Ulm (W)
- Julius-Maximilians-Universität Würzburg (W/S)

Private Medizinische Unis in Deutschland:
- Universität Witten/Herdecke (W/S)
- Medizinische Hochschule Brandenburg (W/S)
- MSH Medical School Hamburg (W/S)
- HMU Health and Medical University Erfurt u. Potsdam (W/S)
- Paracelsus-Universität Standort Nürnberg (W)
- Kassel School of Medicine (W)
Die Anzahl der Bewerber ist in Deutschland regelmäßig deutlich höher als die Zahl der verfügbaren Studienplätze...
Bewerber für Studienplätze
Studienplätze in Deutschland (Medizin über NC-Verfahren) zum Wintersemester 2024/25
...obwohl Bedarf an zusätzlichen Medizinern vorhanden wäre

„Wir haben einen echten Ärztemangel.“
„Die 10.000 Medizinstudienplätze reichen nicht. Wir brauchen mindestens zehn Prozent mehr. Aber weder der Bund noch die Länder sind bereit, sich finanziell zu engagieren.“
Man sieht: In Deutschland mangelt es nicht an Universitäten, an denen man ein Medizinstudium beginnen kann - nahezu alle großen Städte und Regionen sind vertreten. Leider ist die Zahl der Studienplätze jedoch sehr beschränkt, regelmäßig erhält nur etwa jeder fünfte Bewerber eine positive Zusage auf seine Bewerbung (ein über die Jahre relativ stabiler Wert). Als Alternative bietet sich ein Medizinstudium im Ausland an. Insbesondere ost- und südosteuropäische Universitäten haben sich auf deutsche Medizinstudenten eingestellt und bieten das Studium in englischer, teilweise sogar in deutscher Sprache an.
Deutschland wäre prima, aber wenn ich keinen Platz bekomme?
Und so sieht der spätere Arbeitsmarkt aus...
Spezialisierungen der 421.303 berufstätige Ärztinnen und Ärzte in Deutschland
(Quelle: Bundesärztekammer, Stand: Dezember 2022)
- Ohne Gebietsbezeichnung29%
- Innere Medizin14%
- Allgemeinmedizin11%
- Chirurgie10%
- Anästhesiologie6%
- Frauenheilkunde5%
...wobei natürlich nicht jeder Mediziner später auch den Beruf des Arztes ausüben wird, denn es gibt noch viele weitere Karrierewege (etwa Medizintechnik, Forschung, Pharma, Unternehmensberatung).
Wo studieren am meisten Studenten?
Die Universität mit den meisten Studienanfängern im Fachbereich Medizin ist München. Um etwas genauer zu formulieren: Der 1. Studienabschnitt des humanmedizinischen Studiums wird in der bayrischen Landeshauptstadt von den Medizinischen Fakultäten der Technische Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gemeinsam getragen. Er trägt die besondere Bezeichnung Medizinisches Curriculum München (MeCuM). Daher nimmt der Studiengang automatisch besonders viele Neustudenten auf, zum Wintersemester 2024/25 standen ingesamt 879 Studienplätze zur Verfügung. Die Studierenden sind bei diesem besonderen Konstrukt für den 1. Studienabschnitt sowohl an der LMU als auch an der TUM immatrikuliert. Diese Doppelimmatrikulation ist bis zur Ablegung des 1. Abschnittes der Ärztlichen Prüfung befristet. Wurde diese Hürde überwunden, wird das Studium entsprechend der ursprünglichen Bewerbung an der LMU oder an der TUM fortgeführt.
Welche Universität ist am größten?
Allerdings kann sich auch die Charité - Universitätsmedizin Berlin als größte Medizinuniversität der Republik bezeichnen - wenn man Kooperationen wie in München außer Acht lässt. Zum Wintersemester 2024/25 wurden in Berlin 325 Studienplätze angeboten, hierzu muss man noch 321 Studienplätze des Sommersemesters 2024 addieren, zu dem in München keine neuen Studenten akzeptiert werden. Somit kommt man in der Bundeshauptstadt auf stolze 646 Studienplätze.
Und welche ist am ältesten?
Die älteste deutsche Universität ist die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie wurde bereits 1386 gegründet. Seit wann die medizinische Fakultät besteht, konnten wir nicht herausfinden, aber vermutlich handelt es sich um die älteste ihrer Art in Deutschland - denn Medizin war neben der Rechtswissenschaft und der Mathematik eines der ersten an Universitäten unterrichtete Fach.
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