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Seit Jahren beklagen Ärzteverbände, dass in Deutschland zu wenige Mediziner ausgebildet werden – obwohl es wahrlich genug Interesse an diesem fordernden Studiengang gibt. Wie die aktuellen Zahlen der Stiftung für Hochschulzulassung zeigen, bleibt das Angebot an Studienplätzen weit hinter der Bewerberzahl zurück.

Verglichen mit dem WChance Medizinstudienplatzintersemester 2015/16 hat sich die Situation im Wintersemester 2016/17 sogar noch einmal verschlechtert. Insgesamt 43226 Bewerbern für den Studiengang Medizin standen gerade einmal 9086 Studienplätze zur Verfügung. Zwar ist die Zahl der Studienplätze dadurch um 64 oder 0,7 Prozent gestiegen, die der Bewerber jedoch um 601 oder 1,4 Prozent, also proportional deutlich stärker. Etwa fünf Bewerber streiten sich demnach um einen Medizinstudienplatz, ein relativ konstantes Verhältnis über die letzten Jahre.

Auch in Zahnmedizin und Tiermedizin nicht ausreichend Plätze

In der Zahnmedizin standen den 6322 Bewerbern insgesamt 1509 Studienplätze gegenüber, hier ist das Verhältnis minimal besser als in der Humanmedizin, mit vier Bewerbern pro Studienplatz aber gleichwohl kritisch. Ein ähnliches Verhältnis gibt es in der Tiermedizin (1072 Studienplätze bei 4388 Bewerbern). Lediglich in Pharmazie war es einfacher, ein Studium aufzunehmen: Auf die 4414 durch die Stiftung für Hochschulzulassung zu vergebenen Studienplätze gab es 1864 Bewerber, etwas mehr als zwei pro Studienplatz.

Jetzt nach alternativen Unis suchen!

Da nicht mit einer signifikanten Verbesserung der Ausstattung der Universitäten zu rechnen ist und die NC-beschränkten Studiengänge weiterhin attraktiv bleiben, sind auf für das kommende Wintersemester 2017/18 ähnliche Zahlen zu erwarten. Wer nicht in der glücklichen Situation ist, sein Abitur mit einem 1,0-Schnitt bestanden zu haben und über die Abiturbestenquote ans Ziel zu gelangen, aber auch keine Zeit für 14 Wartesemester hat, der sollte sich schon jetzt nach Alternativen umsehen. Neben einem Studium an einer der wenigen (und teuren) privaten Unis in Deutschland oder dem altbekannten Medizinstudium bei der Bundeswehr ist eine Möglichkeit das Medizinstudium im Ausland. Insbesondere osteuropäische Universitäten haben aus diesem „Notstand“ Geschäftsmodelle entwickelt und richten Ihre Studiengänge speziell auf deutsche bzw. westeuropäische Studenten aus.

Wir von medigate beraten Sie gerne zu den Studienangeboten in Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie, die unsere Partneruniversitäten in Bulgarien anbieten (Hier finden Sie erste Informationen zu den medizinischen Universitäten in Bulgarien). Unsere Agentur sitzt in Bulgarien und arbeitet ausschließlich mit lokalen Universitäten, zu denen wir in den letzten Jahren stabile Geschäftsbeziehungen aufbauen konnten. Vielleichst ist das die optimale Lösung für Sie – denn das Leben ist zu kurz für Wartesemester.